Blumenhaus Peters
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Polaroid

Dass man zum Fotografieren einmal ein Gerät namens Kamera brauchte, ist ein manchem noch einigermaßen in Erinnerung. Nur Berufsfotografen haben heute noch Geräte mit umfangreicher Wechseloptik.
›Kamera‹ aber ist heute für die Mehrheit der Menschen das kleine Ding auf der Rückseite des Händis. Da hat’s auch schon mal zwei oder drei davon. Und natürlich vorn für die Selfies.
Aber ein extra Gerät?
Wozu?
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Obwohl . . .
Wie bei den unbeugsamen Galliern im Comic gibt es auch in der Fotobranche Widerstand.
Die Firma Leica baut Fotoapparate für eine Klientel, für die deren Produkte eher Statussymbole sind.
Und so brachte die Wetzlarer Marke jüngst eine Kamera ›mit allem‹ heraus – vom Aussehen einem Smartphone nicht unähnlich …
Mit einer interessanten Sonderfunktion:
Sie kann telefonieren!
Verkehrte Welt?
Kann sein.
Aber auf jeden Fall für genügend Menschen ein Must have !!!
Es hat sich gelohnt.
Und die legten gleich noch einen drauf.
Ganz schwach kann man sich noch an einen Namen erinnern, der mal ganz groß im Geschäft war: POLAROID.
Das waren Sofortbildkameras.
Bild samt ›Dunkelkammer‹ verbargen sich in einem Briefchen, dass die Kamera nach dem Klick ausspuckte.
Das musste man nun 3 Minuten lang mit der Fingern manipulieren und schütteln, damit die darin erhaltene Chemie auch überall hin kam.
Dann durfte man es aufreissen und ihm ein ›Bild‹ entnehmen.
Nicht von berauschender Qualität –
aber ›SOFORT‹.
POLAROID gibt es wieder.
Allerdings nur für eine kleine nostalgische Fan-Gemeinde.
Aber Leica hat jetzt auch eine Sofortbildkamera im Angebot.
Kompakt handlich und mit ganz ähnlichen Päckchen wie weiland Polaroid.
Der Unterschied: 180 Grad:
›Sofort‹ – und von berauschender Qualität.
Fazit: es gibt tatsächlich Fortschritt im Rückschritt
demipress - Fotografie & Verlag
Gartenstraße 14
Elmar Tapper Fotograf
elmartapper.de
V E R L A U F E N ?

